Stammtisch: Nachlese vom 26. August 2004
Es gab wiedermal einen Sack voll Fragen, die sich nur mit Hilfe einer Glaskugel hätten klären lassen. Unter anderem hatte Wilfried Probleme mit wwwoffle und obskure Erlebnisse mit einer Grafikkarte und Bernd hatte Probleme mit pon. Leider hatte keiner genaue Fehlermeldungen bzw. war keiner am Stammtisch, der sich mit Suse auskannte. Somit blieben diese Fragen offen.
Im weiteren gab es eine Diskussion, ob ein Provider Masquerading erkennen kann. Die Frage wurde bereits sehr häufig diskutiert und beantwortet. Also hat Google viele passende Lösungen hierzu. Diese sind u.a.:
Linux verwendet für Masquerading Ports >60000. Wenn also vermehrt diese Ports verwendet werden, ist das ein Hinweis.
Desweiteren zählt der Router auch als Hop und sollte dementsprechend die TTL heruntersetzen. Wenn bei dem Provider also der Großteil der Pakete eine TTL von 63 hat, wäre auch zu vermuten, dass Masquerading gemacht wird.
Eine Sache, die aber klappen sollte, wäre, dass der Provider in allen Paketen an den Benutzer die TTL auf 1 setzt. In der Regel sollte dies zu keinen Problemen führen, da der Benutzer ja nur einen Hop hinter dem Provider hängt. Bei Masquerading gehen allerdings die Pakete auf dem Router verloren.
