Stammtisch: Nachlese vom 31. Juli 2008

Stammtisch im Med-Club—Fazit

Dieses Mal sind wir der Einladung des Med‐Clubs gefolgt und haben geprüft, ob sich ein Umzug des Stammtischs dorthin lohnen würde. Das Ambiente war sehr clubmäßig und auch die musikalische Untermalung gehörte dem elektronischen Genre zugerechnet. Der vorhandene Beamer wäre für uns ein Vorteil, beispielsweise für Vorträge oder um mal schnell was zu zeigen. Negativ empfanden wir die Sitzgelegenheiten. Diese sind sehr unbequem. Weiterhin besteht Selbstbedienung. Das zerreißt oft Gespräche, da Leute aufstehen müssen, dadurch den Faden verlieren, andere unterbrechen etc. Die Tatsache, dass es keine Speisen gibt, verbuchen wir auch auf der negativen Seite. Wegen dieser Gründe haben wir uns dagegen entschieden, den Stammtisch dorthin zu verlegen. Alle kommenden Stammtische werden wieder in der Quergasse No. 1 stattfinden.

WLAN

Wilfried sprach das Thema WLAN an. Er hat sich eine Karte des N‐Standards gekauft. Diese funktioniert nicht mit dem Kernel von Debian Etch (Version 2.6.18). Jörg riet zu einer Kernelversion nach 2.6.23, da ab 2.6.24 viele Treiber aufgenommen wurden, die den neuen WLAN‐Stack mac80211 verwenden. Aber auch hier gilt: je neuer desto besser. Im 2.6.26 sind auch zahlreiche Verbesserungen eingeflossen.

Außerdem ging es um das prinzipielle Vorgehen bei neuen Netzwerken. Jörgs Vorschlag dazu lautet wie folgt

  1. Die WLAN‐Karte mit ip link set eth1 up oder mit ifconfig eth1 up aktivieren. Ohne diesen Aufruf ist die Karte abgeschaltet und sendet oder empfängt keine Daten. Für einen Laptop ist dies sinnvoll, da man auf diese Weise Strom sparen kann.
  2. Danach kann man mit iwlist eth1 sc sich die erreichbaren Netzwerke anzeigen lassen.
    eth1      Scan completed :
              Cell 01 - Address: 00:1E:7A:6F:12:00
                        ESSID:"Goethegalerie WLAN"
                        Mode:Master
                        Channel:6
                        Frequency:2.437 GHz (Channel 6)
                        Quality=75/100  Signal level:-54 dBm  Noise level=-66 dBm
                        Encryption key:off
                        Bit Rates:1 Mb/s; 2 Mb/s; 5.5 Mb/s; 6 Mb/s; 9 Mb/s
                                  11 Mb/s; 12 Mb/s; 18 Mb/s; 24 Mb/s; 36 Mb/s
                                  48 Mb/s; 54 Mb/s
                        Extra:tsf=00000259fc30e18c
                        Extra: Last beacon: 436ms ago
      
  3. Danach stellt man die ESSID des gewünschten Netzwerks mit iwconfig eth1 essid "Goethegalerie WLAN" ein.
  4. Jetzt kann man entweder mit ip addr oder mit ifconfig eine feste IP‐Adresse einstellen oder mit dhcpc eth1 dynamisch ein IP‐Adresse beziehen.
  5. Zum Schluss sollte man die Karte wieder abschalten, um der Umwelt und seinem Akku etwas Gutes zu tun; ip link set eth1 down oder ifconfig eth1 down

Für Debian‐Benutzer bietet sich an, die verschiedenen Netzwerke in der Datei /etc/network/interfaces zu konfigurieren. Dann ist es sehr einfach, im entsprechenden Empfangsbereich das jeweilige Netzwerk mit ifup eth1=NETZ (z. B. ifup eth1=quere zu aktivieren.

auto lo
iface lo inet loopback

iface quere inet dhcp
	wireless_essid QuereNetz
	wireless_mode managed

iface goega inet dhcp
	wireless_essid Goethegalerie WLAN
	wireless_mode managed

iface wlanhome inet static
	address 192.168.0.2
	netmask 255.255.255.255
	pointopoint 192.168.0.3
	wireless_essid home
	wireless_channel 2
	wireless_mode ad-hoc