Usenet

Die LUG Jena hat sich entschieden, die Kommunikation der Gruppe ins Usenet zu verlegen. Dazu wurde uns die Gruppe thur.org.lug zur Verfügung gestellt.

Nun ist Usenet für einen Anfänger ein nicht so bekanntes Kommunikationsmedium und am Stammtisch kommt dann erstmal die Frage "Wie kommt man da ran?". Dem soll hier in Ansätzen nachgegangen werden. Es gibt, wie so oft viele Wege, die nach Rom führen und Wege am Computer sind breiter, so können wir hier nur eine Hilfe zur Selbsthilfe geben.

Ins Usenet mit Google-Groups

Eine Möglichkeit die Nachrichten in thur.org.lug zu lesen, bietet Google-Groups. Jedoch sollte der Dienst nur zum Lesen genutzt werden. Denn das Verfassen von Beiträgen über Google hat viele Unzulänglichkeiten. Dies führt sehr oft dazu, dass andere Teilnehmer am Usenet solche Beiträge ausblenden.

Aber denoch, falls mal kein Usenet-Client verfügbar ist oder für den, der nur die letzten Meldungen zu einer Ankündigung lesen will, einfach dem Link zu thur.org.lug folgen und es sollten mit etwas zeitlicher Verschiebung die aktuellen Artikel der Gruppe erscheinen.

Ins Usenet mit Mozilla Thunderbird

Ein beliebtes grafisches Programm ist Mozilla Thunderbird. Damit kann man recht einfach Nachrichten schreiben und lesen.

Zuerst musst du ein neues Konto anlegen. Das geschieht beim ersten Start des Programms oder über das Menü "Bearbeiten -> Konten -> Konto hinzufügen". Im folgenden Dialog wählst du den Eintrag "Newsgruppen-Konto" aus und klickst auf "Weiter". Der folgende Dialog fragt nach deinem Namen und deiner E-Mail-Adresse. Nach einem erneuten Klick auf "Weiter" muss der Name des Newsgruppen-Servers eingetragen werden. Wie unten beschrieben nutzen wir den Server von Thur. Trage also in das Eingabefeld news.thur.de ein. Danach kannst du auf "Weiter" klicken und die Einrichtung dann fertig stellen.

Der Newsserver von Thur ist durch ein Passwort geschützt. Du musst die entsprechenden Einstellungen bei Mozilla Thunderbird noch vornehmen. Klicke dazu auf "Bearbeiten -> Konten". Dort findest du in dem linken Teilfenster einen Eintrag "news.thur.de". Darunter steht "Server-Einstellungen". Wähle nun im rechten Fenster den Punkt "Beim Verbinden mit diesem Server immer Authentifizierung verlangen" (hell unterlegtes Feld im Bildschirmausschnitt) und bestätige die Änderung mit OK.

Dialog zu den Server-Einstellungen im
  Mozilla Thunderbird

In der Hauptansicht von Thunderbird sollte im linken Fenster ein Eintrag "news.thur.de" erscheinen und das Hauptfenster zeigt ganz oben eine Zeile "Newsgruppen abonnieren":
Ausschnitt des Fensters
Jetzt wird Thunderbird einen Benutzernamen sowie ein Passwort abfragen. Diese lauten:
Nutzername: thurnews
Kennwort: LQ7+f>PI
Gib zuerst den Nutzername und danach das Kennwort ein und bestätige jede Eingabe mit OK. Danach kannst du im folgenden Suchfenster den Begriff "lug" eingeben. Als einziges Ergebnis erscheint thur.org.lug und du kannst dieses anklicken. Mit einem Klick auf "Abonnieren" bestellst du die Gruppe.

Nun ist im Hauptfenster ein neuer Eintrag unter "news.thur.de". Wenn du diesen wählst, werden Artikel aus der Gruppe geladen. Mit einem Klick auf "Verfassen" kannst du auch eine neue Nachricht schreiben. Unter Umständen fragt Thunderbird erneut nach Nutzername und Kennwort. Du musst diese dann nochmals eingeben.

Ins Usenet mit slrn

Ein beliebter Usenet-Client für die Kommandozeile ist slrn. Dieser ist im Linuxpool des Rechenzentrums der Fakultät für Mathematik und Informatik und im Linuxpool des Universitätsrechenzentrums installiert.

slrn muss mit dem Namen des Servers, den er verwenden soll, aufgerufen werden:

slrn -h news.thur.de -f ~/.jnewsrc
Die Option -f ~/.jnewsrc gibt slrn eine Datei an, in der er die Informationen über gelesene und ungelesene Artikel speichert.

Für den ersten Start muss außerdem noch die Option --create angegeben werden, woraufhin slrn die Datei ~/.jnewsrc erstellt. Ein Beispielaufruf für den ersten Start sieht so aus:

slrn -h news.thur.de -f ~/.jnewsrc --create

Nachdem sich das Bild aufgebaut hat, kann man die Taste L (großes Linda) drücken und den Namen thur.org.lug eingeben. Nach der Bestätigung steht der Cursor auf der Gruppe und man kann diese mit s (kleines Sigfried) zur dauerhaften Lesung bestellen. Mit Enter kann man die aktuellen Artikel der Gruppe anzeigen.

srln verwendet für alle Einstellungen eine Textdatei (z.B. .slrnrc). Die Konfiguration des Newsreaders wird auf dessen Internet-Seiten beschrieben.

Ins Usenet mit Gnus

Gnus ist der Newsreader des GNU Emacs. Bevor du das Programm aufrufst, solltest du einige Einstellungen vornehmen. Die Datei .gnus in deinem Homeverzeichnis sollte zumindest deinen Namen, E-Mail-Adresse sowie den NNTP-Server enthalten:

(setq user-full-name "Dein Name")
(setq user-mail-address "email@example.org")
(setq gnus-select-method '(nntp "news.thur.de"))

Wie unten beschrieben, benötigst du für den Zugang zum Newsserver ein Passwort. Dieses muss in der Datei .authinfo hinterlegt werden:

machine news.thur.de login thurnews password LQ7+f&PI

Nun kannst du Gnus innerhalb des Emacs mit M-x gnus starten. Das Programm wird sich zum Server verbinden und zeigt die verfügbaren Gruppen an. Mit dem Cursor kannst du dich zu entsprechenden Gruppe navigieren und ein Druck auf die Enter-Taste zeigt dir die Inhalte an. Das Handbuch verrät dir, wie du Gnus weiter an deine Bedürfnisse anpasst und benutzt.

Der Newsserver

Wir empfehlen den News-Server des Thüringen-Netz e. V. zu verwenden, da dieser direkt die Gruppe thur.org.lug betreut. Innerhalb der Uni ist es auch möglich, den Server der Universität news.uni-jena.de zu verwenden.

Weiterhin hat Sabine 'Sani' Schulz angeboten allen Interessenten einen Zugang auf ihrem Newsserver einzurichten. Wer Interesse hat, soll ihr einfach eine E-Mail schreiben und das weitere erklärt sie euch.

Nutzername und Passwort für news.thur.de

Für den Server news.thur.de wird man nach einem Benutzernamen und einem Passwort gefragt. Dieses ist notwendig, um Spam-Robotern den Zugang zu verweigern, normale Benutzer dürfen aber zugreifen. Die Daten lauten:
Nutzername: thurnews
Kennwort: LQ7+f>PI
Quelle

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Noch ein paar Worte zum "Warum"

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